Wir sind wieder zurück aus Helgoland und möchten euch diese wunderbare Insel mit ein paar Aufnahmen ein kleines bisschen näher bringen. An zwei Tagen hat das Wetter nicht so sehr mitgespielt und wir wurden mit grauem Himmel und Nieselwetter beglückt.
Die Kegelrobben und Seehunde sind aber auch an einem solchen Tag auf der Düne anzutreffen, und so versuchten wir unser Glück und konnten trotz des grauen Wetters ein paar schöne Motive festhalten.
Nach Regen kommt bekanntlich Sonnenschein und den haben wir am letzten Tag von Anfang bis Ende genutzt. Vormittags zog es uns zum “Kringel”, mit seinen vielen Singvögeln genau der richtige Platz, wenn man auf die kleinen Piepmätze aus ist. Nachmittags zog es uns dann ein letztes Mal auf die Düne zu den Kegelrobben und Seehunden. Diese Säugetiere sind sehr beeindruckend. Bei ihrem Verhalten kann man durchaus menschliche Züge feststellen.
Sie spielen im Wasser, liegen schlafend am Strand, grunzen, gähnen, strecken sich und geniessen dabei die warmen Sonnenstrahlen. Auch so manche Meinungsverschiedenheiten konnten wir erleben, und wenn man sieht, wie schnell sich so ein Koloss von einer Sekunde auf die andere bewegen kann… man sollte nie vergessen, dass es eben doch Raubtiere sind und immer einen gewissen Sicherheitsabstand einhalten.
Manche Strandbesucher hielten sich nicht an die überall angeschriebenen 30 Meter Abstand! Abgesehen davon, dass sie einem ständig durch das Bild laufen.![]()
Unsere Abreise war nicht ganz so problemlos, wie die Anreise… aber trotzdem erheiternd. An der Südostmole angekommen, erfuhren wir, dass an der Dühnenfähre etwas repariert werden musste und wir mit “Nummer 6″ auf die Düne gefahren werden. Die Nummer 6 sah aus wie ein kleines Fischerboot. Klein, eng und feucht.
Im Nachhinein war die Überfahrt mit “Nummer 6″ allerdings wesentlich angenehmer bei den leichten Wellen, als mit der herkömmlichen Fähre. Die Ausrüstung blieb unter Deck auch trocken, selbst als eine kleinere Welle über die Reling schwabte.
Wir fanden es lustig und beeindruckend zugleich, trotzdem haben wir eine Menge Respekt vor dem Meer und seiner Gewalt und als “Landei” ist es bei Windstärke 6 schon recht spassig, dieses auf und ab.
Auf der Düne angekommen wurde uns mitgeteilt, dass unser Flieger eine Stunde Verspätung hat bzw. ein Ersatzflieger im Anflug sei. Die “Heide-Büsum”, mit der wir ursprünglich zurück fliegen sollten, musste auf Grund eines Defektes am Auspuff repariert werden. Bei der Gepäckaufgabe wurden wir dann freundlich darauf hingewiesen, dass wir mal eben locker 40 kg Übergewicht hätten – allerdings war das beim Hinflug schon der Fall
– und nein, wir hatten uns nicht mit Alkohol und Mitbringseln eingedeckt, das war die komplette Fotoausrüstung samt eines Trollys, mit dem wir das ganze über die Insel geschoben haben. Wir haben aber alles in den Flieger bekommen und so hat die Geschichte ein Happy End.
Wir sind gesund und munter im Frankenland angekommen und sind von Helgoland sehr beeindruckt. Wir werden bestimmt mal wieder einen Urlaub auf “der Insel” verbringen.
Hier nun ein paar Eindrücke aus den letzten Tagen:
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